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Die Zukunft der .eu Domain

Durch die Einführung der .eu Domain werden in Zukunft die Länder-Domains (wie z.B. .at für Österreich) an Bedeutung verlieren. Die neue Endung wird stetig an Bedeutung gewinnen, auch wenn derzeit in der Europäischen Union das Zusammengehörigkeitsgefühl durch die gescheiterte Verfassung nicht gerade am Höhepunkt ist. Das heute am meisten verwendete Gegenargument ist: „Wozu wird eine zusätzliche .eu Domain benötigt, wenn bereits eine Länder-Domain registriert ist?“
Die Antwort liegt in der jetzt einzigartigen Chance, den Top-Level-Domain Namen zu registrieren, den Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen auch wünschen! Derzeit sind noch alle Domains FREI!
Wird diese einmalige Chance in den nächsten Monaten bis zum Start der Registrierungsphase für Jedermann (ab 7. April 2006) ausgelassen, wird mit der .eu das gleiche passieren, wie derzeit mit den .com Domains:
Alle Domain-Name-Grabber werden alle noch freien verfügbaren Domains (z.B. Familiennamen, Domains mit Länderkennungen) registrieren, um diese später zu einem weit höhern Preis zu weiter zu verkaufen!

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Jetzt handeln! Die Zeit läuft!

In Kürze (ab 7. Dezember 2005) startet die Registrierung der .eu Domains in der Sunrise Phase 1. Für Unternehmen mit eingetragenen Warenzeichen (national in einem der EU-Staaten, Gemeinschaftsmarke oder Internationale Marke, die mindestens in einem EU-Staat gültig sind) und Öffentlichen Einrichtungen und deren Abkürzungen (z.B. Städte, Länder, Gemeinden, Schulen, Kammern usw.)
 Die Zeit läuft - Stoppuhr
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Die Chronik von .eu (dotEU)

7. April 2006 Beginn Landrush Phase: Live Registrierungen für jedermann
7. Februar 2006 Beginn Sunrise Phase 2
7. Dezember 2005 Beginn Sunrise Phase 1
Oktober 2005 Endgültige Verabschiedung der Vergaberegelung
August 2005 Veröffentlichung der Vergaberegelungen für dotEU
Juni 2005 Beginn der Akkreditierung von Registraren
28. April 2005 Eintrag von .eu in den Rootserver
März 2005 PricewaterhouseCoopers wird „Validation Agent“ in der Sunrise Phase
März 2005 Vertragsunterzeichnung zwischen ICANN und EURid
Oktober 2004 Vertragsunterzeichnung zwischen EU-Kommission und Verwaltungsstelle EURid
Mai 2004 Die VERORDNUNG (EG) Nr. 874/2004 DER KOMMISSION vom 28. April 2004 zur Festlegung von allgemeinen Regeln für die Durchführung und die Funktionen der Domäne oberster Stufe „.eu“ und der allgemeinen Grundregeln für die Registrierung wird veröffentlicht
April 2004 Akkreditierung von Registraren (geplant)
10. März 2004 CoCom (der zuständige Ausschuss bei der Kommission) verabschiedet Regelwerk (sog. Public Policy Rules)
Winter 2003/04 Aufbau der Registry
Juli 2003 Vertragsverhandlungen mit dem obsiegenden Bewerber für den Aufbau der Registry
22. Mai 2003 Vergabe der .eu-Registry an das belgische Konsortium EURid
Frühjahr 2003 Nach Vertragsabschluß ICANN-Delegation der TLD an die Registry
25. Oktober 2002 Fristende für Bewerbungen. Open Information Day für die Bewerber in Brüssel
20. September 2002 Open Information Day für die Bewerber
Aug./Sept. 2002 Offizielle Ausschreibung (Call of Interest)
März 2002 Straßburg/ Brüssel, endgültige Verabschiedung der juristischen Grundlage für „dotEU“ („Regulation“)
Ende Februar 2002 EU-Minister für Telekommunikation beschließen die Einführung der „.eu“. Der Ausschuss für Industrie, Außenhandel, Forschung und Energie des europäischen Rates bestätigt die Verordnung zur Einführung der „.eu“; das Prinzip „first come, first served!“ muss jedoch noch integriert werden. Eine dritte Lesung der Verodnung wird notwendig
20. Februar 2002 Paris, geplantes Treffen von EUROPOC
1./2. Februar 2002 Salzburg: ICANN-Studienkreistreffen
24. Jänner 2002 Straßburg: Das Regelwerk für doteu passiert den zuständigen Ausschuss des Parlaments
17. Jänner 2002 Brüssel/Amsterdam, die ausarbeitende Beamtin stellt den Zeitplan für das weiteres Vorgehen und das Bieterverfahren vor
16. Jänner 2002 Amsterdam, EUROPOC begrüßt nunmehr auch Vertreter aus Griechenland, den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, Österreich und Portugal in seinen Reihen, welche teils als Direktoren und teils als Berater zur Verfügung stehen
14.-18. Januar 2002 Amsterdam: Im Rahmen eines Treffens des RIPE, dem technischen Verwalter sämtlicher IP-Nummern für Europa, bietet EUROPOC dem Vertreter von EUREG einen Direktoriumsposten an, um gemeinsam eine schnelle Einführung für doteu zu bewerkstelligen, jener lehnt ab
Dezember 2001 Brüssel / Straßburg: Die noch vor dem 11. September für Anfang Dezember angesetzte Verabschiedung des juristischen Rahmenwerks wird auf Frühjahr 2002 verlegt
16. November 2001 Straßburg: Zweite Lesung im Europäischen Parlament
12.-15. November 2001 Los Angeles: Jahreshauptversammlung von ICANN, am Rande der Konferenz gewinnt EUROPOC weitere Unterstützung aus ganz Europa, darunter Dänemark, Norwegen, Schweden, Belgien, Norwegen, Italien, Spanien und Finnland, so dass zusammen mit den Initiatoren (aus Irland und Großbritannien) eine Initiative auf breiter europäischer Basis aufgestellt entstehen kann
6. November 2001 Brüssel: förmlicher sogenannter „Gemeinsamer Standpunkt“ von Kommission und Rat
5. Oktober 2001 Paris: EUREG eine Initiative des staatlichen französischen ccTLD-Verwalters AFNIC, präsentiert ihr Roh-Konzept zur Führung der Registry für doteu
27. September 2001 London / Brüssel: Dr. Willie-Black Führungsmitglied von CENTR (der Vereinigung der europäischen ccTLD-Verwalter) und von Nominet, der britischen Registry, stellt im Namen von EUROPOC die Planungen für eine Bewerbung um die Führung der Registry für doteu vor
27. September 2001 Brüssel: EC-Pop-meeting, mittlerweile fünf Interessengruppen formulieren ihre Standpunkte. Höchst kontroverse Diskussionen bringen das Treffen an den Rande des Scheiterns. Die überwiegende Mehrzahl der Teilnehmer kritisiert die Blockadehaltung vor allem von französischer und spanischer Seite
11. September 2001 New-York / Washington / Brüssel: Die Ereignisse dieses Tages lenken die Interessen zwischen zeitlich stark weg von einer zügigen Weiterverfolgung des Projekt „doteu“. Geplante Ausschusssitzungen zum Thema werden kurzfristig abgesagt
Spätsommer 2001 Es wird deutlich, dass mitgliedstaatliche Bedenken, den endlich gefundenen gemeinsamen Nenner auf europäischer Institutionsebene weiter bremsen
4. Juli 2001 Straßburg: Erste Lesung im Europäischen Parlament
27. Juni 2001 Brüssel: Erster offizieller Standpunkt des Rates zum Regelwerk für „doteu“ verabschiedet und an das Parlament weitergeleitet
Frühsommer 2001 Gerüchten zufolge, ergibt ein Gespräch zwischen dem zuständigen Kommissar, Erkki Liikanen und dem Chef von ICANN, dass doteu wie ursprünglich geplant als zweistellige ccTLD, nämlich ".eu" eingeführt werden kann
1.-4. Juni 2001 Stockholm: Führende ICANN-Funktionäre bekräftigen die Bereitschaft eine eigene TLD für Europa zu delegieren. Man warte immer noch auf eindeutige Signale von offizieller europäischer Stelle. Beobachter in Brüssel machen die Blockadehaltung einiger Mitgliedstaaten für die fortdauernden Verzögerungen verantwortlich
Mai 2001 Straßburg: Die für diesen Monat geplante Verabschiedung eines bindenden Regelwerks für doteu im Europäischen Parlament findet nicht statt
April 2001 Brüssel / Genf / Los Angeles: Insider-Stimmen mehren sich, welche die Zulässigkeit von doteu als zweistelliger ccTLD-Code in Frage stellen. Das Gerücht um eine „abgespeckte“ Einführung als „.eur“ geht um
März 2001 Erste formale Stellungnahme des juristischen Parlamentsausschusses zu doteu geht an die Kommission
Februar 2001 Zürich: Treffen des ICANN-Studienkreises, Richard Delmas von der EU-Kommission, stellt zeitgleiche Einführung von doteu zusammen mit der Einführung des Euro-Bargeldes am 1.1.2002 in Aussicht
Januar 2001 Brüssel: EC-Pop-meeting, erstmals formieren sich zwei Konsortien („Co-Eur“ und „EUROPOC“), welche sich jeweils um die Führung der Registerstelle für doteu bewerben möchten
November 2000 Los-Angeles: Jahreshauptversammlung von ICANN. Namhafte Funktionäre erklären ggü. doteu-partner, dass ICANN einer schnellen Einführung einer TLD für Europa positiv gegenübersteht. Man warte eigentlich nur auf Bewegung in Brüssel?
19. Oktober 2000 Brüssel: Offizielle Sachverständigen-Anhörung zu rechtlichen und administrativen Fragen innerhalb des EC-Pop und Vorstellung der ersten Standpunkte der Kommission
Sommer 2000 Geplante erste interne Testphase für „.eu“
22. Mai 2000 doteu.info geht online und bietet Vormerkungen für die neuen .eu-Domains an
4. Mai 2000 Brüsseler Workshop zu „.eu“ im Rahmen des sog. EC- POP (European Community - Panel of Participants in Internet Management and Organisation)
14. April 2000 Europäische Kommission veröffentlicht Zusammenfassung der, durch das Arbeitspapier vom 2.2.2000 angestossenen Diskussion rund um „.eu“
7. April 2000 Europäische Kommission veröffentlicht Grundsatzpapier zur Internet Governance, worin erneut und eingehend auch auf Fragen im Zusammenhang mit der Verwaltung von ccTLDs und gTLDs eingegangen wird
30./31. März 2000 ICAAN-Studienkreis in Leipzig. Hochrangige Vertreter von ICANN und den Europäischen Institutionen (Kommission und Parlament) bekräftigen ihren Willen, den Weg für die Einführung von „.eu“ zu ebnen
Ende März 2000 EU-Gipfeltreffen von Lissabon: Hier proklamieren die Regierungschefs der Union die „eEurope Initiative“ zur Verbesserung der europäischen Position im Internet gerade auch gegenüber den übermächtigen USA
17. März 2000 Beendigung der ersten konkreten Diskussionsphase bei der Europäischen Kommission über „.eu“
2. Februar 2000 Veröffentlichung des Arbeitspapiers der Europäischen Kommission über die „Schaffung von .eu als Internet- Bereichsname oberster Stufe“
1996 Für dieses Jahr war erstmals ein Vorstoß in Richtung einer Schaffung einer eigenen europäischen Top Level Domain („.eu“) angedacht worden
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